Ruhetag in Istanbul
Nachdem wir schon gestern Abend die Stimmung in Istanbul in uns aufgesogen hatten, ging es heute genau gleich weiter. Zuerst haben wir ausgeschlafen und sind dann auf Erkundungs- und Entdeckungstour in die Stadt gegangen. Wir waren zu dritt unterwegs, Erkin hat uns dabei sehr viel Wissen über türkische Kultur und seine eigenen Erfahrungen in Istanbul vermittelt.
Um das Problem meiner immer häufiger auftretenden Platten zu lösen, wollte ich mir neue, pannensicherere Reifen kaufen. Glücklicherweise waren in der touristischen Zone, wo wir uns sowieso bewegten, mehrere Fahrradgeschäfte und eines davon hatte auch genau, wonach ich gesucht hatte: Die «Schwalbe Marathon Plus Tour» Reifen, die als «unplattbar» gelten. Also kaufte ich zwei davon und erkundigte die Stadt fortan mit den beiden Reifen umgehängt. Ich war sehr erleichtert, nun eine Lösung gefunden zu haben und hoffe, dass die Reifen auch halten, was sie versprechen.
Danach haben wir uns voll der touristischen Erkundung gewidmet und sind neben Moscheen und Palästen auch die Yerebatan-Zisterne anschauen gegangen.
Am Nachmittag haben wir dann die Fähre nach Kadıköy genommen und waren somit im asiatischen Teil der Stadt. Dieser Bezirk ist Erkin’s Lieblingsteil der Stadt, denn hier ist es viel weniger touristisch und mehr einheimische Leute sind anzutreffen. Das merkte man auch an den Preisen in den Restaurants. Wir verbrachten den Rest des Tages in diesem Bezirk und nahmen am Abend einen kleinen Bus (ein geteiltes Taxi) zurück zum Taksim Platz und somit zum Hotel.
Der Ruhetag verging wie im Flug, doch amdererseits hatte ich hier so viel erlebt und gesehen, dass ich das Gefühl hatte, schon ewig in Istanbul zu sein. Jiabin fliegt am Morgen zurück in die Schweiz, ich werde sie um kurz vor 5 Uhr morgens zur Bushaltestelle begleiten. Auch wenn wir nur eineinhalb Tage zusammen hatten habe ich das unglaublich geschätzt, es war eine sehr wertvolle Zeit für mich.
Übrigens: Ein Fahrradfahrer, Shaun aus London, hatte mich noch kontaktiert und teilte mit, dass er ebenfalls heute einen Ruhetag in Istanbul macht und morgen weiterfahren möchte. Wir trafen uns um 10 Uhr abends, um uns kurz kennen zu lernen. Da wir beide Richtung Georgien unterwegs sind, fahren wir morgen zusammen weiter. Vielleicht passt es ja und ich habe ein «Gspäändli» für die Weiterfahrt gefunden. Wir werden sehen. Für die nächsten paar Tage ist Erkin jedenfalls auch noch mit dabei.
























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Tag 058 – Kungrad – Nukus (110.17 km / 73 hm)
Trocken, flach und windig Heute Morgen ging wieder mal alles etwas länger, so startete ich erst um viertel nach elf. Der nette Herr vom Hotel gab mir noch jede Menge Wasser, Brot…
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Tag 057 – Beineu – Kungrad (Zug)
Ankunft in Usbekistan Beim warten am Bahnhof redete ich mit einigen kasachischen Leuten, obwohl reden wohl das falsche Wort ist. Mittels Händen, Füssen und natürlich GoogleTranslate war ein gewisser Austausch aber möglich….
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Tag 056 – Usturt – Beineu (91.46 km / 148 hm)
Heute: Rückenwind Gestern Abend habe ich noch lange mit den Kindern gespielt, vor allem der jüngste kam immer wieder zu mir. Verstanden haben wir uns zwar nicht, aber herumblödeln kann man ja…

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