Deutsche Donau
Heute morgen habe ich als erstes etwas nachgeholt, was ich gestern verpasst hatte: Ich bin mit dem Fahrrad durch das schöne Städtchen Donauwörth gefahren. Danach ging es wieder alles der Donau entlang, wiederum oft auf Schotterstrassen. Auf einem Wegweiser stand dazu «Deutsche Donau».
Im Prinzip galt auch heute: Alles abwärts. Doch gemäss dem Höhenprofil meiner Route hatte es am Anfang zwei kleinere und kurz vor dem Etappenzielort eine grössere Steigung. So kam ich schlussendlich doch auf über 600 Höhemeter.
Nach langer Zeit auf Schotter durch Wälder und mitten in der Natur sah ich in der Ferne eine imposante Siedlung, da musste ich anhalten und Fotos machen. Nicht schlecht staunte ich dann, als ich Neuburg an der Donau ein paar Minuten später von der Vorderseite sah. Im nahe gelegenen Park machte ich dann Mittagspause, die Einladung des Liegestuhls mit Sicht auf Burg und Donau konnte ich nicht ausschlagen.
Danach ging es wieder durch Wälder und Landwirtschaftsgebiet weiter bis Ingolstadt. Dabei bemerkte ich zum wiederholten Mal, dass die Streckenführung der EuroVelo Route 6, der ich seit gestern und bis Bulgarien folge, nicht immer die schnellste Wahl ist. Und wie schon erwähnt viele Schotterstrassen enthält. Doch dadurch komme ich auch an Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Fahrt durch die Altstadt von Ingolstadt hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Danach ging es – wer hätte es gedacht – wieder hauptsächlich der Donau entlang bis 7 oder 8 km vor Kelheim. Nun stand der angekündigte letzte Aufstieg an. Anfangs noch auf einer geteerten Strasse – schon das war teilweise sehr steil und nicht ganz leicht zu fahren – gings plötzlich in den Wald auf einen mit Laub bedeckten Schotterweg. Zum Teil war dieser so steil, dass mein Hinterrad durch drehte, doch irgendwie schaffte ich es hoch. Der Weg nach unten war wieder ähnlich beschaffen, führte jedoch an der Autostrasse vorbei. Da konnte ich nicht widerstehen und wählte die geteerte Autostrasse für die letzten paar Kilometer. So war ich dann Schnurstracks unten und kurz nach 17 Uhr in Kelheim angekommen.
Mein Hotel bot einen Wellnessbereich an. Diesen liess ich mir natürlich nicht entgehen und genoss die Erfrischung noch vor dem Abendessen. Nach dem Einkauf im 10 Minuten Fussmarsch entfernten Einkaufszentrum hatten die beiden Restaurants welche ich ins Auge fasste bereits geschlossen. So ging ich zurück ins Hotel und ass das eben gekaufte.





































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Tag 058 – Kungrad – Nukus (110.17 km / 73 hm)
Trocken, flach und windig Heute Morgen ging wieder mal alles etwas länger, so startete ich erst um viertel nach elf. Der nette Herr vom Hotel gab mir noch jede Menge Wasser, Brot…
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Tag 057 – Beineu – Kungrad (Zug)
Ankunft in Usbekistan Beim warten am Bahnhof redete ich mit einigen kasachischen Leuten, obwohl reden wohl das falsche Wort ist. Mittels Händen, Füssen und natürlich GoogleTranslate war ein gewisser Austausch aber möglich….
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Tag 056 – Usturt – Beineu (91.46 km / 148 hm)
Heute: Rückenwind Gestern Abend habe ich noch lange mit den Kindern gespielt, vor allem der jüngste kam immer wieder zu mir. Verstanden haben wir uns zwar nicht, aber herumblödeln kann man ja…


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