Es bleibt trocken und heiss

Heute Morgen bin ich früh aufgestanden, habe das vorbereitete sprich gekaufte Frühstück gegessen und bin bereits um 07:19 losgefahren. Zu dieser Zeit war es noch angenehm warm – kühl konnte man es aber bereits nicht mehr nennen.

Bald war ich wieder auf der G312 und aus der Stadt raus. In der Ferne sah ich schneebedeckte Berge, allerdings war die Sicht nicht super klar. Ich erinnerte mich an die Touristenführerin von gestern wie sie sagte, dass wir super viel Glück mit dem Wetter hätten, denn normalerweise sei es etwas dunstig, die Sicht also nicht so klar und entsprechend die Farben nicht so kräftig. Heute war also wieder der Normalfall, gestern die Ausnahme. Das Glück, welches ich mit dem Wetter habe, ist schon fantastisch. Vielleicht abgesehen vom kleinen Sandsturm vor ein paar Tagen ;-).

Ich hatte mir ja vorgenommen, etwas mehr Pausen zu machen, doch irgendwie wollte ich einfach nicht anhalten. Ich hatte von mehreren Leuten gehört, dass es ab Zhangye deutlich grüner werden würde. Doch bald fühlte ich mich wieder wie in der Wüste, einfach dass es viele kleine Dörfer links und rechts hatte. Aber die eh schon warme Temperatur mit steigender Tendenz und fehlende schattige Sitzgelegenheiten führten dazu, dass ich nur an einer Kreuzung ein paar Minuten stehen blieb, als der Verkehr aufgrund eines Militärkonvois angehalten wurde. Das waren bestimmt über 100 Armeefahrzeuge in 3 Staffeln die in recht gemächlichem Tempo passierten, während der zweiten Staffel machte ich die erwähnte Pause.

Die Strasse war während der Fahrt genauso ansteigend wie die Temperatur, wobei es am Schluss am steilsten war und ich auf etwas mehr als 2150 m.ü.M. bei meiner Unterkunft ankam. Dies bereits um 12:50, was mir die Gelegenheit gab, am Nachmittag auszuruhen – im Zimmer, welches zum Glück eine Klimaanlage hatte.


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