Der westlichste Teil der chinesischen Mauer

Den heutigen Morgen habe ich der Planung der restlichen Reise gewidmet. Jetzt habe ich eine Idee, wann ich in Schanghai ankomme, wenn alles wie geplant läuft.

Am Nachmittag bin ich die Sehenswürdigkeiten rund um den westlichsten Teil der chinesischen Mauer und somit die frühere Grenze Chinas anschauen gegangen.

Die erste Station war die westlichste Festung, die Teil der Wehranlage rund um die chinesische Mauer bildet. Schon beim Eingang hatte ich Xin getroffen, welcher mich auf Englisch ansprach und mir anbot, Fotos von mir zu machen. Wir kamen ins Gespräch und da er ebenfalls alleine unterwegs war schien es nur logisch, dass wir die Sehenswürdigkeit zusammen anschauten. In der grosszügig angelegten Festung gab es sogar eine Live-Darbietung, bei der man sehen konnte, wie beispielsweise früher wohl Geschenke überreicht wurden. Da Xin die anderen beiden Stationen schon besucht hatte, machte ich mich danach wieder alleine auf den Weg.

Die zweite Station zeigte den allerwestlichsten Teil der Mauer, welche bei einer grossen Schlucht endet. Auch eine Übersicht über die gesamte Anlage war als Modell zu sehen.

Bei der dritten Station war einerseits zu sehen, wie die Mauer beim Durchgang eines Flusses aussieht sowie wie sich die Mauer an den Berg schmeigt und dabei fast wie überhängend aussieht. Dieser Teil wurde im Jahr 1987 restauriert.

Am Abend traf ich mich mit Xin, so mussten wir beide nicht alleine Essen. Wir hatte gute und tiefgründige Gespräche, so dass ich mit meinem chinesisch etwas an die Grenzen kam. Wir waren uns in vielen Punkten einig, was die Lebensphilosophie betrifft und ich konnte wieder neue Ansichten über China erfahren und dazulernen. Auch diese Begegnung war sehr herzlich und wird mir in bester Erinnerung bleiben.


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