Noch immer in der Wüste

Da ich gestern doch ziemlich müde war, war mir die Erholung wichtig. So schlief ich ziemlich lange, immerhin fühlte ich mich am Morgen erholt.

Bevor ich um 10:17 startete kaufte ich noch genügend zu trinken und der Verkäufer wollte prompt ein Bild mit mir. Ein zweiter Mann – sie schienen befreundet – wollte ebenfalls eines mit dem 2m-Westler und lud mich dann zum Morgenessen ein. Ich hatte aber von gestern noch so viel essen, dass ich schon satt war und ablehnte. Im Verlauf der Fotosession vor seinem Restaurant musste ich noch etwa 3 weitere Male ablehnen, doch dann fuhr ich los. Dank den etwa 1500 m.ü.M. war es «nur» 26 Grad zu dieser Zeit.

Heute lief es ring und der Grund war auch bald klar: Rückenwind. Was für ein Kontrast zu gestern, nach 2 h hatte ich mehr als 10 km mehr absolviert als gestern nach 2 h und das trotz mehr Höhenmetern.

Nach anfänglichem auf und ab stieg die Strecke stetig bis zum höchsten Punkt etwas über 1900 m.ü.M. Jetzt nur noch etwas mehr als 35 km bis zum Hotel runter rollen, das wird locker dachte ich mir.

Doch plötzlich war die Sonne hinter einer Wolke verschwunden und sehr starker Gegenwind machte das vorwärtskommen wieder einmal sehr schwierig. So machte ich 17 km vor der Ankunft nochmals Pause bei einem Tankstellenshop und verpflegte mich. Ohne den Wind wäre ich wohl durchgefahren.

Der Wind bremste aber nur noch 3 bis 4 Kilometer lange, danach rollte es wieder besser und so kam ich um viertel nach fünf doch noch entspannt beim Hotel an. Und heute klappte es auch mit dem einchecken auf Anhieb.


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