Wieder ein richtig heisser Tag…
Das Wetter ist heiss. So wollte ich heute früh los, doch es war wieder nach halb zehn bis ich aufbrach. Als erstes standen gleich etwas mehr als 300 Höhenmeter rauf in das eigentliche Ganhezi auf dem Programm. Was für ein Start.
Immerhin war es oben auf etwas mehr als 900 m.ü.M. etwas kühler. Hier fragten mich Polizisten, wohin ich unterwegs bin und ich vermute es war reine Neugier, denn den Pass musste ich nicht zeigen.
Die Strecke ging dann mit einer Schnurgeraden Abfahrt weiter und danach ein wenig auf und ab. Entsprechend und auch Uhrzeitgemäss wurde es je länger je wärmer. Doch ich fühlte mich lange sehr gut.
Erst nach etwa 80 km wurde ich langsam müde und so entschied ich beim nächsten Restaurant Pause zu machen und etwas zu essen. Gestern hatte ich wohl zu wenig gegessen und denselben Fehler wollte ich nicht nochmals machen. Beim essen wurde ich aber noch müder und so vermute ich, dass ich wohl zu wenig getrunken hatte. Ich liess mir Zeit und fuhr erst weiter, als ich mich etwas besser fühlte.
Trotzdem war der Puls wieder etwas höher als gewohnt bei möglichst leichtem Trampen. Von nun an trank ich alle paar Minuten ein zwei Schlücke, doch es war wohl schlicht zu heiss in der prallen Sonne. Erst als eine Wolke vor der Sonne war senkte sich mein Puls etwas, davor stieg er sogar an, wenn ich anhielt, wohl wegen fehlendem kühlen Fahrtwind.
Je länger je mehr waren die Strassen mit Bäumen gesäumt, so lief es mir weiterhin gut auch nachdem die Wolke vorüberzog.
Kurz vor meinem Hotel in Qitai holte mich der in China geborene Kasache Huan auf seinem Elektroroller ein. Wir sprachen etwas zusammen und er bat mich um ein Foto. Davor ging er aber noch zu einem kleinen Laden um ein Getränk für mich zu kaufen, wie lieb von ihm.
Trotz der längeren Pause im Restaurant war ich kurz nach fünf beim Hotel. Die Hitze machte mir aber wohl zu schaffen – das Thermometer kletterte wieder auf 35 Grad – denn ich war sehr müde und mein Herze pochte stark. Ich muss noch mehr darauf achten, mich gut zu verpflegen, damit es weiterhin gut geht. Wieder auf dem Fahrrad habe ich wieder einen ganz anderen Rhythmus als vorher auf der Familienreise. Heute fand ich meinen Rhythmus zwar schon besser als gestern, kam aber wohl doch etwas zu stark ans Limit. Nun ist gute Erholung angesagt.












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Tag 102 – Mori – Xialaoba (122.62 km / 1055 hm)
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