Grüne Weiten und Massentourismus

Heute hatten wir für einmal nicht so weit zu fahren, der touristische Ort Jiangshanyinghua lag unweit von unserem Hotel entfernt. Und touristisch ist nur der Vorname… da hatte es Menschenmassen wie man sie sich kaum vorstellen kann. Wenn man die Natur geniessen will irgendwie ein Gegensatz. Trotzdem waren die grünen weiten eindrücklich. So grün kenne ich von zu Hause, aber in dieser Dimension ist das schon nochmals etwas anderes.

Leider waren die Schneeberge hinter den grünen Hügeln nur vereinzelt zu sehen, doch insgesamt hatten wir Glück mit dem Wetter. Es regnete zwar zwischendurch ein paar Mal, allerdings fast immer wenn wir im Bus unterwegs zum nächsten Aussichtspunkt oder zur nächsten Attraktion waren.

Eine davon war die nachgebaute Siedlung einer alten Zivilisation und ihre 3000 Jahre alten Statuen, welche Gräber bewachen. Danach gingen wir noch zu einem Wald mit schönen Nadelbäumen und machten dort einen Spaziergang.

So kam ich in den Genuss vom chinesischen Massentourismus: Den ganzen Tag von einer Station zur nächsten und überall hat es sehr viele Leute. Anscheinend ist Xinjiang erst kürzlich so beliebt geworden und dies ist der Anfang der Saison, es wird also noch einiges voller in den nächsten Wochen.


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