Die Hitze ist vorläufig vorbei…
Heute Morgen bin ich erst um acht aufgewacht, nachdem ich tief und erholsam geschlafen hatte. Da sah ich, dass es draussen wie angekündigt regnete und so drehte ich mich um und schlief prompt nochmals ein. Als ich das nächste Mal aufwachte war es draussen allerdings trocken. Es regnete also doch nicht wie angekündigt den ganzen Tag. So wollte ich heute weiter fahren – denn bis Sonntag sind die Prognosen für jeden Tag Regen, da bringt warten auch nichts.
Um viertel vor elf ging’s los, nachdem ich im Tankstellenshop zu trinken gekauft hatte. Alles andere an Proviant hatte ich noch. Die Kassiererin wunderte sich, ob mir nicht kalt war mit kurzen Hosen und Veloleibchen, doch ich fand es genau angenehm bei etwa 17 Grad Celsius.
Nach knapp zehn Kilometern war ich bereits beim höchsten Punkt des Tages – wobei der Anstieg sehr sanft war, das waren knapp 200 Höhemeter und geregnet hatte es auch nur ein paar wenige Tropfen. Genau so sanft ging es danach auch wieder runter. Ich dachte schon es wird heute deutlich schneller gehen als gestern, doch der Wind war wieder so stark, dass es auch bergab nicht von selbst rollte. Aber ich hatte ja Zeit und nahm es entsprechend ganz gemütlich.
Nach etwa 46 Kilometern machte ich eine Pause und fing dann doch noch an, leicht zu frieren. Also ging’s weiter und nun folgte die einzige «richtige» Abfahrt des Tages. Das war ganz schön steil und ich fuhr einige Kilometer um die 60 Kilometer pro Stunde.
Unten angekommen wieder das gleiche wie vorher: Leicht abfallend aber mit Gegenwind. Es regnete nun auch immer wieder leicht, doch die Regenjacke reichte, denn es war nun auch etwas wärmer, mehr als 23 Grad Celsius sollte es aber nicht werden, also sehr angenehm.
Um halb fünf war ich dann bereits beim Hotel, wo ich mich einquartierte. Zeit, um mich zu erholen, denn ich fühlte mich noch immer etwas müde – und schlief auch ziemlich bald ein. Am Abend fand ich ein Restaurant mit ganz viel Gemüse und holte entsprechend verpasste Vitamine und Ballaststoffe nach.
Mal schauen, wie’s morgen geht, vielleicht mache ich eine etwas längere Etappe, um Bishkek in zwei Tagen erreichen zu können. Hängt aber wohl auch noch etwas vom Wind ab.








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