Es läuft und läuft…
Heute ging’s schon vor 9 Uhr los, allerdings nur ein paar hundert Meter bis zum nächsten Laden, wo wir Proviant einkauften. Die Sonnenbrille kam heute auch wieder zum Einsatz nach der gestrigen Ruhepause. Die Sonne zeigte anfangs noch scheu, kam aber im Lauf des Tages immer stärker durch und verschwand erst kurz vor meiner Ankunft in Pöchlarn. Nachdem es gestern von Niederbayern nach Oberösterreich ging, geht’s heute von Oberösterreich nach Niederösterreich.
Nach ca. 15 Kilometern verabschiedete ich mich schon wieder von Ties, er ging weiter ins Landesinnere um in ein paar Tagen mit einem Freund ab Graz weiter Richtung Osten zu fahren. Der Plan war schon gestern Abend klar und als ich sagte, ich hoffe ihn wieder zu sehen meinte er nur «hoffentlich nicht auf dieser Reise, sonst ist bei dir etwas schief gelaufen». Da er eine viel indirektere Route mit vielen Höhemetern bis Istanbul nimmt ist da wohl was dran… jedenfalls war es eine schöne Zeit mit ihm und mir kam ein Satz in Erinnerung, den ich bei meiner Recherche zur Route auf einem Schild an der Grenze von Serbien nach Rumänien gefunden hatte: «Sei nicht traurig, Serbien zu verlassen, sondern dankbar, für die super Zeit, die du hier hattest.» Genau so fühlte sich der Abschied von Ties für mich an. Und ich hoffe sehr, dass ich das erwähnte Schild auch in Realität noch sehen werde ;-).
Kurz nach dem Abschied stand ich wieder verdutzt an der Donau und erwartet eine Brücke, wo keine war. Doch dieses Mal fuhr tatsächlich eine Fähre, die erste, die ich auf meiner Reise nahm. Kurz darauf war ich schon in Linz, wobei vor und nach Linz eine wunderschöne Strasse an der Donau entlang führte. Die Schotterstrassen scheinen übrigens auch der Vergangenheit anzugehören, zumindest für den Moment, denn heute war alles Asphalt. So lief es mir wunderbar und ich kam schnell voran, bestimmt auch wegen dem Rückenwind.
Bei einer Abzweigung in der Nähe der Stadt Enns stand, dass die Fähre, die auf meinem geplanten Weg bald kommen würde, erst ab Mai fährt. Also nahm ich den gut ausgeschilderten Umweg und war bald wieder auf der geplanten Route. Diese führte nun für eine Zeit lang etwas weg von der Donau.
Langsam aber sicher dachte ich daran, eine Mittagspause zu machen, doch es lief so gut, dass ich gar nicht anhalten wollte. Bald war die Donau wieder in einer Schlucht, ähnlich wie gestern und jetzt machte ich doch noch endlich eine Pause, nachdem ich schon mehr als 100 km gefahren war.
Bis nach Pöchlarn war es nun nicht mehr weit und der Weg führte an schönen kleinen Dörfern vorbei. So war ich bereits vor 16 Uhr bei meiner Unterkunft und freute mich, dass es so gut gelaufen ist. Und auch heute hatte ich viel Sonnenschein und keinen einzigen Tropfen regen. Zumindest nicht während der Fahrradfahrt. Um etwa 16:10 kamen doch noch ein paar Tropfen.























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Tag 008 – Aschach an der Donau – Pöchlarn (133.42 km / 337 hm)
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Tag 007 – Deggendorf – Aschach an der Donau (130.72 km / 497 hm)
Ich habe Gesellschaft erhalten… Gestern Abend ging ich früh ins Bett, so bin ich heute Morgen bereits um 6:30 erholt aufgewacht und freute mich, dass ich noch ein bisschen liegen bleiben kann….
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Tag 006 – Kelheim – Deggendorf (137.4 km / 343 hm)
Es rollt… Was ich gestern ganz vergessen habe zu erwähnen: Ich hatte den ganzen Tag Sonnenschein. Und das war auch heute so. Dafür bin ich sehr dankbar, denn das macht die ganze…

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