Die Reise geht weiter…
Gestern hatte ich noch viele Zweifel, wie meine Reise wohl weitergehen würde nach dem schwierigen 1. Tag und besonders der Erholung davon. Doch ich hatte auch meine Lektionen gelernt: Ich will ab jetzt langsamer fahren, mich besser mit Essen und Trinken versorgen, als ich es am ersten Tag gemacht habe und mehr auf meinen Körper hören.
Nach einer herzlichen Verabschiedung um kurz vor 9 ging es los in den zweiten Tag. Besonders am Anfang fiel es mir schwer, den Vorsatz langsam fahren umzusetzen, da es viele Steigungen gab. Da musste ich geduldig sein und durfte mich mit Hochrechnungen, wie lange die Etappe bei dem Geschwindigkeitsschnitt dauern würde nicht verrückt machen. Hochgerechnet habe ich es im Kopf trotzdem. Doch ich wusste aus Erfahrung, dass es sehr viel leichter wird, sobald ich die Oberschwäbische Hochebene erreicht habe.
Nach der Mittagspause am Bodensee ging es eben auf diese Hochebene hinauf und tatsächlich fiel mir das «Kilometer fressen» danach so ring, dass ich mich ständig an das langsam fahren erinnern musste und auch erst etwa 14 km vor Biberach meine zweite Pause machte. Einziges Problem war, dass ich wohl etwas zu warm angezogen war und meine Kleider etwas nass waren, was sich während der Pause etwas kalt anfühlte.
Kurze Zeit später, es war kurz nach 17 Uhr, bin ich bereits bei meiner Schwester in Biberach angekommen und wurde genauso herzlich empfangen wie ich am Morgen verabschiedet wurde. Nach der heutigen Etappe fühlte ich mich super, so ging ich noch vor dem Abendessen mit meinem Neffen zum Spielplatz um zusammen zu spielen. Der Abend war dann ganz der Familienzeit gewidmet, weshalb ich diesen Beitrag erst kurz vor dem ins Bett gehen schreibe.




















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