Daxiangshan Kulturausstellungspark
Heute morgen sind wir – nachdem wir ausgeschlafen haben, versteht sich – als erstes nochmals in den Garten auf dem Dach gegangen und haben frische Früchte und Gemüse gegessen. Danach sind wir auf dem Weg zu einer Ausstellung frühstücken gegangen.
Die Ausstellung beinhaltete aus Holz gefertigte Statuen und Skulpturen, die sehr eindrücklich waren. Dank der Übersetzungsfunktion des Mobiltelefons konnte ich auch ein paar erstaunliche Fakten über diese Kunstwerke und ds verwendete Holz lernen. Beispielsweise, dass das Holz, aus dem die beiden grossen Löwen gefertigt sind in 100 Jahren nur einen Zentimeter wächst und deshalb besonders kostbar ist. Oder dass der Künstler versucht, eine Symbiose aus der natürlichen Form des Holzes und der gewünschten Figur zu kreieren, sprich an vielen Stellen das Holz in seiner natürlichen Form belassen hat, wenn das Darzustellende erkennbar ist. Jedes Stück Holz scheint also schon vor der Bearbeitung eine Bestimmung zu haben, welche der Künstler mit teils minimalen Abfallteilen herausarbeitet. Das hat mich and die grossen italienischen Bildhauer der Renaissance erinnert. Ich wusste gar nicht, dass es solch riesige Holzstücke gibt, echt eindrücklich!
Nach der Ausstellung ging’s schon wieder um das Thema Nahrungsaufnahme, sprich wir gingen essen. Ich glaube ich habe das Gewicht, welches ich während meiner Reise abgenommen habe, bald wieder zurückerlangt wenn’s so weiter geht wie in den letzten Tagen. Ich esse natürlich alles selber, doch das dazu animiert werden gehört eben auch zur chinesischen Kultur und hat definitiv einen Einfluss auf mich.
Am Nachmittag war ausruhen angesagt – draussen war es ohnehin zu heiss – und am Abend gab es wieder eine gemütliche Runde bei feinem Essen zu Hause. Ich habe das Gefühl, dass ich je länger je mehr von den angeregten Gesprächen zwischen Gugu, Gufu und Wenxin verstehen kann, doch ganz alles habe ich noch nicht verstanden. Meine Reise motiviert mich aber im allgemeinen sehr, mein Chinesisch weiter zu verbessern. Die Basics sitzen recht gut, Alltagsgespräche gehen leicht von der Zunge, doch bei spezifischeren Themen wirds noch immer schwierig. Da wird’s aber eigentlich erst richtig interessant und mit der sprachlichen Tiefe kommt auch das entsprechende kulturelle Verständnis, insbesondere im Fall von Chinesisch. Mein Kulturverständnis ist durch diese Reise gefühlt nochmals stark gewachsen, doch auch da gibt’s wie bei den Sprachkenntnissen noch viel Luft nach oben.






















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